Jagdarten

 Baujagd Hund Fuchs
Vroni (Deutscher Jagdterrier DJT) mit ihrem ersten Fuchs (Foto: AKa)

Die Baujagd ist eine der effektivsten und wichtigsten Jagdarten auf den Fuchs. Bei der der Hund in den Bau einschlieft und den
Fuchs durch Bedrängen zum flüchten bzw. springen bringt. Diese historische Jagdmethode gewinnt seit der Eindämmung der
Tollwut und den somit rasant steigenden Fuchsbeständen wieder mehr an Bedeutung. Sie ist eine gute Methode um das
Gleichgewicht im Wald und Flur zwischen dem Niederwild und den Prädatoren zu wahren.

In den "moderenen" Zeiten werden vermehrt Kunstbaue in den Niederwildrevieren angelegt, um durch die Gestaltung
und Auslegung des Baus, den eingesetzten Hund vor dem Verklüften und einem Zusammentreffen mit einem Dachs zu schützen.
Sollten dann doch Probleme auftreten, kann dem vierbeiningen Jagdhelfer zügig und mit wenigen Handgriffen zur Hilfe gekommen werden.
Zum Einsatz kommen gut ausgebildete "Erdhunde" welche ein gewisses Maß an Passion, Schärfe und Wille mitbringen müssen um
Reineke mit Verstand zu sprengen und sich nicht selbst zu gefährden.

Im Begriff Erdhunde sind Terrier und Dackel bzw. Teckel eingeschlossen.

Wichtige Formulare Download

Kreisgruppe Traunstein im BJV

Im Südosten Bayerns erstreckt sich der Landkreis Traunstein über eine Fläche von 1.534 km².
Vom hochalpinen Bereich im Süden, über das voralpine Hügel- und Seenland bis zu den landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen im Norden, gliedert sich die Landschaft vielfältig und abwechslungsreich. So vielfältig wie sich die Landschaft darstellt, gliedert sich auch das Jagdwesen. Gamswild in den Bergen, Rotwild in den Vorbergen und letzten Rückzugsgebieten in den voralpinen Mooren und in den Restauwäldern im Mündungsgebiet der Tiroler Achen in den Chiemsee, sowie das Rehwild, sind die Hauptschalenwildarten im Landkreis. In den letzten Jahren ist ein verstärkter Zuzug von Schwarzwild im Landkreis festzustellen.

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